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Pfingstturniere

Mai, 2022 · By Jasper Langner

Der KKS veranstaltet über die Pfingstfeiertage DWZ-gewertete Rundenturniere im 6er-Gruppen-Format.

Hier geht es zur Ausschreibung.

 

Pfingstturniere

Der Bann ist gebrochen. Erster Sieg der Zweiten gegen Düsseldorf-Süd

Mai, 2022 · By Jasper Langner

Nerven. Hoffen. Zittern. Aufatmen. Jubeln! Schachgöttin Caissa hat uns heute das nötige Glück beschert, welches wir in den saisonübergreifend schon sieben sieglosen Mannschaftskämpfen zuvor schwerlichst vermisst haben. Aber von Anfang an…

 

Mit Boris, Martin, Jörg, mir (Jasper), Luca, Peter, Arnd und Joachim waren wir gegen etwas ersatzgeschwächte Gäste aus Düsseldorf nominell leichter Favorit, die in dieser Saison deutlich über ihren Erwartungen spielen. Die Voraussetzungen waren klar und das Ziel hatte jeder vor Augen. Mit einem Sieg würden wir an der direkten Konkurrenz aus Kleve und Krefeld vorbeiziehen und das erste Mal in der gesamten Saison die Abstiegszone verlassen.

Den Anfang machte Martin. Mit einem schnellen Remis im Berliner Endspiel ließ er vorne an Brett 2 nichts anbrennen. Ein paar Augenblicke später hatte Jörg mit den schwarzen Steinen ein völlig ausgeglichenes Endspiel. Aber auch nicht mehr als das. 1-1.

Luca und ich bemerkten infolge, dass Joachim seinen jugendlichen Gegner, Ersatzspieler und klaren Außenseiter an Brett 8 regelrecht dominierte. Schnell hatte er einen Mehrbauern zu verzeichnen und ein dominanter Springer stand einem hilflosen Läufer gegenüber. An den übrigen Brettern verblieb es unklar, sodass ich ein Remisangebot meines Gegners annahm. Auch Luca machte recht schnell Remis, er geriet mit Schwarz unter leichten Druck, als er dann langsam, aber sicher Ausgleich erreichte, nutzte er den Moment für ein Remisangebot, das auch angenommen wurde.

Diese Strategie drohte komplett nach hinten loszugehen. Peter kam zwar nicht gut aus der Eröffnung, schien sich aber im weiteren Verlauf der Partie gefangen zu haben und nahe am Ausgleich zu sein. Als er jedoch einen Damentausch zulassen musste, war das Endspiel auf einmal hoffnungslos. Die Resignation folgte ein paar Momente später. 2-3, ein herber Dämpfer. Sollte es doch nichts werden mit dem lang ersehnten ersten Saisonsieg? Nun wurde noch an drei Brettern gespielt. Joachims Vorteil maximierte sich weiter. Als er auch noch den zweiten Bauern einverleibte, verbuchte er den wichtigen Ausgleich und seinen 4. Sieg im 5. Einsatz. Eine starke Quote!

So lag es an Boris und Arnd diesen Wettkampf zu entscheiden. Boris konnte mit einer schönen Taktik in ein gleichfarbiges Läuferendspiel mit Mehrbauern abwickeln. Aufgrund der mittlerweile geringen Zeit in der 2.Zeitkontrolle hofften wir alle, dass er den Sack zumachen konnte. Arnd hatte sich nach einem vielversprechenden Mittelspiel mit Raumvorteil völlig verschätzt und geriet in starken Angriff. Als sich der Rauch legte, hatte er plötzlich 3 Minusbauern in einem Endspiel mit Turm und Läufer gegen Turm und Springer ums Überleben kämpfen. Ein Remis erschien schier unmöglich. Der Gegner hatte einen weit vorgerückten Freibauern auf c6 und 2 weitere Freibauern, einzig Arnds aktiver Turm und der abgeschnittene König des Gegners ließen die Kiebitze hoffen.

Doch nun ging es Schlag auf Schlag. Denn als Boris den Mehrbauern elegant verwertete, war nicht nur zumindest ein Mannschaftspunkt gesichert, es bestand die vage Hoffnung, dass Arnd das Endspiel noch irgendwie halten konnte. Und tatsächlich. Die Hoffnungen wurden weiter genährt, als der Gegner mit einigen Ungenauigkeiten in Folge eine schöne Blockade der Freibauern c7 und b6 durch König und Turm zuließ. Mit einem starken Läuferzug gewann Arnd nicht nur beide Bauern auf einmal. Das Remis und damit der erste Sieg der zweiten Mannschaft seit Januar 2020(!!) war eingetütet!

 

Mit diesem unglaublich wichtigen 4.5-3.5 – Heimsieg glauben wir wieder fest an den Klassenerhalt. In den letzten beiden Spielen gegen Abstiegskonkurrent Krefeld und Kamp-Lintfort müssen wir allerdings die Nerven behalten…

Offene KKS-Blitzmeisterschaft 2022

April, 2022 · By Jasper Langner

Stand 03.05.2022

 

 

 

OffeneBlitzmeisterschaft_Ausschreibung

Morawietz gewinnt Osterblitz vor Langner und Klemenz

April, 2022 · By Jasper Langner

Am heutigen Freitag vor den Osterferien sind 19 Schachbegeisterte in den KKS getrudelt und haben fleißig die Klötzchen geschoben.
Mit Paul Uedingslohmann, Christoph Schröder, Max Brüning und Philipp Frögel haben gleich vier Neulinge die KKS-Turnierbühne betreten. Für Max B. stellte sich das Turnier noch als etwas zu stark heraus.
Immerhin ging er nicht mit leeren Händen nach Hause, 1.5 Punkte konnte er noch verbuchen, bevor er die Heimfahrt vorzeit antrat. Besser lief es für die anderen drei. Paul U. holte 4 Punkte und sicherte sich damit den 14.Platz, während Christoph S. zwischenzeitlich an den Spitzenbrettern spielte und mit beachtlichen 5.5/9 abschloss. Die Turnierüberraschung aber wurde der spät eingestiegene Philipp F., der als einziger Dieter bezwang und mit beachtlichen 6/8 auf sich aufmerksam machte. Die U20-Ikone David L. kam nach der Uni mal wieder zu Besuch und konnte immerhin Gudrun einen Punkt abknöpfen. Besagte Gudrun war mit 3/12 Punkten und dem 16.Platz vollends zufrieden. Philipp Ye fands sich in dem starken Teilnehmerfeld zurecht und zeigte mit 4/12 Punkten eine solide Performance. Favoritenschreck Adrian L. konnte seinem Mythos nicht gerecht werden. Zumindest hinten gewann er fast alles, am Ende standen 5/12 Punkte. Dominik schaffte die Sensation mit einem Sieg über mich (Jasper). Auch er konnte mit 5/12 Punkten sehr zufrieden sein. Die erste Top-10 Platzierung schaffte der immergefährliche Yannick mit 5.5 Punkten. Auch Neumitglied und U18-Spieler Lars schaffte mit einem Sieg über Luca eine Sensation und schloss das Turnier mit beachtlichen 50% (6/12) ab. Der Kampf um die Spitze war heute schnell entschieden. Dieter rannte mal wieder schnell davon und zeigte sich unbeeindruckt vom Ausrutscher gegen Philipp F. , 11/12 Punkte, 2.5 Punkte Vorsprung auf den Zweiten, Turniersieg. Vereinslegende Moritz zeigte sich wie gewohnt gnadenlos gegen austrebende Gegner, vorne konnte er nicht ganz anknüpfen und erreichte mit 7/12 Punkten einen souveränen 7.Platz. Spannender wurde es im Kampf um die Plätze 2 bis 6. Goldi gewann zwar gegen mich aber konnte sonst nicht gegen die oberen Gegner punkten. Am Ende standen 7.5 Punkte und der 6.Platz. Bonni verlor gegen Jonas, Luca und mich und damit die direkte Konkurrenz und konnte sich trotz sonstigen überzeugenden Siegen nur mit dem 5.Platz aufgrund schlechterer Buchholz zufriedengeben. Jonas steuerte gegen mich in ein unglückliches Remis und musste auch gegen Luca die Segel streichen. Mit 8/12 Punkten blieb ihm dann der vierte Platz. Luca, lange auf Platz 2, mit Siegen über Bonni und Jonas musste gegen mich das Handtuch werfen, was den dritten Platz mit starken 8.5/12 Punkten bedeutete. Ich konnte mich trotz Ausrutschern gegen Dominik und Goldi fangen und mit 8.5/12 Punkten und besserer Buchholz den zweiten Platz beanspruchen.

Damit sind die Ostertage feierlich eingeleitet worden…

 

Nachbericht Vereinsmeisterschaft

März, 2022 · By Jasper Langner

Als Jürgen Koch kurz vor Jahresende ein neues Format der Vereinsmeisterschaft zum Leben erweckte, war die Aufregung zunächst groß. Kann ein Format mit freier Terminvereinbarung innerhalb eines bestimmten Zeitraums wirklich funktionieren? Können sich die Teilnehmer untereinander auf einen Termin einigen? Die Antwort ist einfach und erfreulich. Auch unter den widrigen Umständen der Pandemie wurde ein Turnier über 7 Runden von November bis Ende März organisiert, das 26 KKSler anlockte. Es stand nicht weniger und nicht mehr als die eigene DWZ-Performance und ein durchaus beachtliches Preisgeld auf dem Spiel.

Insbesondere der Anteil der Jugendlichen war mit genau 50% wieder relativ hoch. Die Neumitglieder Jürgen und Ole Nielsen sowie Marco Schumacher spielten ihr erstes Turnier und gingen keinesfalls unter. Für Ole, der sich vor dem Turnier etwas mehr ausgemalt hatte, stellte sich das Teilnehmerfeld dann doch als etwas stark heraus. Zumindest gegen Routinier Thomas Prenzel fuhr er den vollen Punkt ein. Mit 2/6 Punkten wurde er letztendlich 23.. Einen Rang vor ihm landete Marco mit ebenfalls 2 Punkten. Jürgen N. konnte mit 2.5/6 Punkten mehr als zufrieden sein. Spätestens als er in der 4.Runde dem 2.Mannschaftsspieler Joachim Hendrix um den halben Punkt brachte, hatte er sich auf sich aufmerksam gemacht. Nun von Anfang an…

Als Favoriten in das Turnier gingen … alle Spieler aus der 2.Mannschaft. Dazu gehörten Ratingfavorit Boris Maric, Jugendtalent Luca Klemenz, Mannschaftskapitän Peter Graf und Bullet- und Blitzschreck Joachim Hendrix.

In Runde 1 konnten die Favoriten ihrer Rolle weitgehend gerecht werden. Auf lichess hat sich Zeno Pfaar mit Luca schon so manchen Schlagabtausch geliefert und das verleiht ihren Partien einen besonderen Reiz. Doch in Runde 1 der KKS-Vereinsmeisterschaft hatte Zeno nur wenig zu melden: er verlor mit Weiß nach einem zu spekulativen Angriff. Die erste Überraschung landete unser anderer U16-Jugendspieler Mark Krenzel, der sich über das gesamte Turnier als gefährlicher Initiativspieler entpuppte. So biss sich Boris Pericic mehr als nur die Zähne aus, stand er gar zwischenzeitlich auf Verlust und konnte sich mit dem Remis noch glücklich schätzen. Kurz danach musste er (Boris P.) leider wegen der pandemischen Situation aus dem Turnier treten. Ein nächstes Ausrufezeichen setzte Friedrich Maric, der gegen Vereins- und Vorstandsikone Edgar Gail zwischenzeitlich auf Gewinn stand. Mit dem Remis gelang ihm ein Erfolgserlebnis gegen einen nominell stärkeren Gegner, es sollte nicht sein letztes im Turnier bleiben…

Ab Runde 2 stießen Ralf Kühlwein, Gudrun Jakob, Marco Schumacher, Jürgen Nielsen und Nelson Strehse dazu. Oben ließen die ersten Favoriten federn. Sowohl Boris M. als auch Peter G. mussten sich mit der Punkteteilung gegen ihre Kontrahenten Thomas Georgi und Uwe Externbrink begnügen. Sie fanden kein wirkliches Rezept gegen die Spezialsysteme : c3-Sizilianer (Thomas) und Londoner System (Uwe). Luca beglich mit einem souveränen Sieg gegen seinen vermeintlichen Angstgegner Peter Thürbach (bisher 2 Remis in Verluststellung) eine offene Rechnung. Auch Joachim setzte sich zunächst an die Spitze mit einem mühelosen Sieg gegen Anton Maric. Dessen Bruder Friedrich machte es besser und setzte an Brett 6 ein dickes Ausrufezeichen mit einem Schwarzsieg gegen Mark Krenzel. Besser konnte sein Start nicht verlaufen. An den übrigen Brettern setzten sich die Favoriten durch. U14-Talent Jona Kaets verbuchte einen bemerkenswerten Kurzsieg gegen Marco und bewies taktische Fähigkeiten.

In Runde 3 kam es zum ersten Aufeinandertreffen der zweiten Mannschaft zwischen Joachim und Luca. In einem komplexen Mittelspiel knallte Joachim auf e6 rein und erhielt starken Angriff, verlor in Zeitnot allerdings die Nerven mit einem inkorrekten Qualitätsopfer. Luca ließ sich nicht beeindrucken, holte den dritten Punkt im dritten Spiel und behielt damit die weiße Weste. Auch Boris und Peter G. schlossen auf einen halben Punkt auf.

Es begann die entscheidende Phase des Turniers, die 4.Runde war geprägt von spannenden und umkämpften Paarungen.

An Brett 1 ging es um die Führung der Vereinsmeisterschaft zwischen Luca und Boris, Nummer 2 bzw. 1 der Setzliste. Luca mit Weiß zeigte sich wieder bestens vorbereitet in der Eröffnung, doch Boris versuchte das Ruder an sich zu reißen. Er lehnte das Remisangebot seines Gegners ab und navigierte in ein komplexes strategisches Endspiel mit beidseitigen Trümpfen. Luca, wie gewohnt mit mehr Zeit auf der Uhr, aber auf dem Brett mit dem Rücken zur Wand, versuchte sich in einem gefährlichen, aber nicht ganz korrekten Angriff. Mittlerweile in Zeitnot geraten, fand Boris nicht die optimale Verteidigung. Luca zeigte sich hellwach und vollendete mit einem sehenswerten Schlussakkord:


{ In dieser scharfen Stellung hat Weiß gefährliches Spiel gegen den gegnerischen König, aber die schwarzen Freibauern sind auch nicht zu unterschätzen. Die Engine spuckt verrückte Varianten aus, die letztendlich zu Ausgleich führen. Weiß hielt jedoch die Spannung aufrecht mit 37.Th1-d1(?), und Schwarz, in horrender Zeitnot befindend (keine 40 Sekunden übrig), spielte hier den Verlustzug: 37…Lc3-b4(??). Wie gewinnt Weiß nun am schnellsten? Auflösung am Ende des Artikels }

Boris ließ die Segel streichen, sein König entkam dem Mattnetz nicht mehr. An Brett 2 wurde Peter G. zum engsten Verfolger. Er gewann mit eleganter Technik ein Turmendspiel mit Mehrbauern. An Brett 7 kam es zum Duell der Rivalen. Zeno traf auf Nelson. Die Wachablösung des ehemaligen U12-WM Spielers? Zwar konnte Zeno Vorteil generieren. Im Endspiel jedoch verlor er kurz völlig den Faden. Nelson war wie in seinen aktivsten Zeiten wieder ganz der Alte. Eine Taktik übersieht er nicht, besonders keine, die zum Turmgewinn führt. 0-1. Marco konnte am letzten Brett seine erste klassische Turnierpartie überhaupt mit einem fulminanten Angriffssieg über Pavao Kumir gewinnen.

In der fünften Runde stach Luca seinen nächsten großen Konkurrenten Peter G. aus, indem er sich unbeeindruckt von dessen Grand-Prix Angriff zeigte und nach 20 Zügen eine Fesselung zum Figuren- und Partiegewinn ausnutzte. Hat Luca die Sportart gewechselt? Jedenfalls rannte er so schnell davon wie Usain Bolt und machte mit 5 aus 5 die vermeintliche Vorentscheidung klar. Auch Boris, Joachim und Thomas G. holten jeweils den vollen Punkt zum 3.5/5. Im Duell der Generationen zwischen Jona und Gudrun konnte Jona zeigen, dass Talent Erfahrung schlagen kann.

In der sechsten und vorletzten Runde setzte es an Brett 1 einen faustdicken Paukenschlag. Der bis dato unantastbare Luca wurde von Thomas G.’s speziellem Spielstil entzaubert. Nachdem Luca mit Weiß gegen Thomas‘ Spezialvariante im Aljechin ordentlichen Vorteil herausholte, lief später vieles falsch. Thomas fand sich in den taktischen Gewässern der Stellung besser zurecht und eroberte mit einem Zwischenzug auf bemerkenswerte Weise zwei Bauern. Die sah Luca nicht wieder. 0-1. Boris M. und Peter G. vereinbarten recht schnell Remis, nachdem die Eröffnung von Boris etwas anrüchig aussah. Paul Lomax überzeugte in der Partie gegen Anton mit einem schönen Schwarzsieg und empfahl sich auch während des gesamten Turniers für höhere Aufgaben in den Mannschaften. Auch Mark und Zeno drehten gegen Ende des Turniers auf und zeigten, welches Talent in ihnen steckt… Zeno gewann in der vorletzten Runde gegen Turnierorganisator Jürgen Koch und in der letzten Runde gegen alten Haudegen Uwe Externbrink überzeugend. Besonders im dynamischen Spiel zeigte er hier seine Fähigkeiten. Auch Mark zeigte vor allem in der letzten Runde mit dem Sieg über Peter T. seine Ambitionen und schloss das Turnier mit beachtlichen 4/7 ab.

In der letzten Runde machte Luca dann den Sack zu. Für Paul war Luca dann doch eine Nummer zu groß. Die Vereinsmeisterschaft stand in trockenen Tüchern. Erster (größerer) Turniersieg Überhaupt für Luca! Spannender wurde es im Kampf um die Plätze 2 und 3. Thomas G. unterstrich seine Topform und gewann mit Weiß gegen Joachim, womit er überraschend den Platz 2 klarmachte. Peter G. und Boris M. kamen nach ihren Siegen beide auf 5/7, die bessere Feinwertung aber hatte Peter, womit Boris nur der undankbare Vierte blieb. Überraschend gewann auch Philipp Kruse gegen Max Ufer und beendete das Turnier damit noch mit 3.5/7. Eine starke Performance für ihn.

Damit ist die Vereinsmeisterschaft beendet. Ein Turnier, das gerade in den schwierigen Zeiten der Pandemie zu einem Zusammenkommen der Mitglieder geführt hat, zu einer nicht allzu angespannten Turnieratmosphäre und vor allem zu vielen Partien, die ausgespielt wurden. Und das nächste Mal kommen wir wieder zusammen, ein letztes Mal, um das Turnier am Petersburger Hof ausklingen zu lassen. Vielleicht werden dort auch Spieße serviert… Gabeln auf jeden Fall.

*Auflösung: 38.Lg5!+ Kg7 (erzwungen) 39.Th7+ nebst 40.Lf6 und das Matt ist unvermeidbar. …Lb4 war ein Fehler, weil es die Kontrolle über das Feld f6 aufgibt.

Gesamtwertung HIER

März, 2022 · By Jasper Langner

Gesamtwertung HIER

März, 2022 · By Jasper Langner

4:4 nach Rückstand! Die II. holt nächsten Zähler gegen Kleve

Februar, 2022 · By Jasper Langner

Nach drei ausgefallenen bzw. verlegten Spielen hintereinander war die Vorfreude auf den Ligabetrieb nicht zu verneinen. Gegen die Gastmannschaft SK Turm Kleve, die mit einem Sieg und zwei Niederlagen gestartet sind, wurde eindeutig das Ziel „Pflichtsieg“ ausgerufen. Doch schon der Blick auf die Aufstellung (Bestbesetzung von 1-8) der Gäste vom Niederrhein verriet… es sollte ein schwieriger und umkämpfter Kampf werden…

In unserer Aufstellung gab es 2 Veränderungen. Die bisherige Stammbesetzung Martin, Jörg, ich (Jasper), Christoph, Luca und Peter wurden komplettiert von Arnd und Joachim. Ein durchaus schlagkräftiges Aufgebot. Doch auch die Gegner, die vorne mit 4 2000ern und hinten mit 4 hohen 1900ern aufliefen, konnten auf dem Papier mehr als nur mitreden. Der Beginn startete dynamisch. Martin bekam einen üblich heterogenen verzögerten Abtausch-Spanier aufs Brett, der Chancen für beide Seiten bereithielt. Jörg nahm mit Weiß früh die Zügel in die Hand und hatte schnell nicht nur großen Zeitvorteil, sondern auch eine angenehme zentrale Stellung. Mein Gegner wurde durch c4-Zugfolge (c4 b6) in eine für ihn scheinbar unliebsame Eröffnung getrickst. Schon der 7.Zug im durchaus interessanten Lg5-System war ungenau und da ich mich in der Theorie befand, war seine Stellung schnell nicht nur unangenehm. Auch auf der Uhr war er schnell signifikant in Rückstand. Christoph wurde mit frühem g5 (erstaunliche Ähnlichkeit zu meiner Partie) in der Eröffnung überrascht, verlor aber infolge nicht die Nerven und stand etwas besser. Luca bekam ein interessantes 1.b4 vorgesetzt, aber er war etwas vorbereitet. Sein „reversed London“ Aufbau dagegen war harmonisch und äußerst solide. Ob es mehr als das war, wusste ich nicht. Peter wurde zunächst durch eine eher seltene Variante in der Französischen Verteidigung (mit 3…Sc6) etwas aus dem Konzept gebracht. Auch er behielt aber den Überblick. Große Probleme erkannte ich auch dort nicht. Arnd versuchte sich mit einer von mir empfohlenen trickreichen Zugfolge gegen 1.c4 (1…Sc6!?). Doch da der Gegner schon früh der Vorbereitung auswich, verzettelte sich Arnd mit der Zugfolge und stand zunächst unangenehm. Joachim spielte seinen heißgeliebten Königsindischen Angriff mit Weiß. Auch hier war kein Trend zu verzeichnen…

Auf einmal ging es Schlag auf Schlag. Mein Gegner verlor aufgrund der unangenehmen Stellung und dem zeitlichen Nachteil komplett den Faden. Es brach nicht nur sein Zentrum auseinander, ich hatte auch noch Königsangriff und Mehrmaterial. Aufgabe im 19.Zug (siehe PGN unten). Die frühe Führung zum 1-0. Kurz darauf ließ Arnd in Zeitnot in mittlerweile unklarer Stellung eine Figur stehen zum schnellen 1-1. Währenddessen beendete Peter seinen Negativlauf der letzten Monate und remisierte in ausgeglichener Stellung. Auch Christoph steuerte nach Angebot des Gegners wie gewohnt einen halben Punkt bei. 2-2. Es kam in die entscheidende Phase. Martin, der von einem 17-Jährigen talentierten Jugendlichen herausgefordert wurde, musste Initiative auf der f-Linie und einen starken Läufer gegen einen Springer neutralisieren. Luca war weiter solide, als der Gegner plötzlich eine Figur opferte, um einen starken a-Freibauern zu bilden. Doch der Rauch legte sich, und Luca musste seine Figur bald zurückgeben. Joachims Stellung enthielt Trümpfe auf beiden Seiten. Bei Jörg entstand währenddessen ein starker d-Freibauer in wilder, aber vermutlich guter Stellung. Während es zunächst so aussah, dass Martin dem Druck standhalten könnte, war wenige Momente später die Qualität weg und damit auch die Partie. 2-3. Luca, Joachim und Jörg wussten nun, worauf es ankommt und spielten alle drei auf Gewinn. Joachim unternahm noch ein paar Gewinnversuche, aber es tauschte sich alles ab und im Turmendspiel war nichts mehr zu machen. Auch Luca versuchte es in einem Dame-Springer gegen Dame-Läufer Endspiel mit ein paar gemeinen Ideen. Doch der erfahrene Gegner zeigte sich unbeeindruckt und fand souverän ein Dauerschach mit der Dame. Doppel-Remis. 3-4. Jörg musste gewinnen. In der Zeitnotphase zeigte Jörg nicht nur starke Nerven, sondern äußerst elegante Technik. Er erkannte die Gefahren des gegnerischen Gegenspiels und neutralisierte sie mit einem überzeugenden Springerzug. Zum Schluss gewann der d-Freibauer in Verbund mit durchschlagendem Königsangriff zum 4-4!

Damit erkämpfte sich die Zweite das zweite Unentschieden in Folge. Auch wenn wir für den Klassenerhalt bald Siege einfahren müssen, mit dem heutigen Punktgewinn sind wir zumindest vorerst über dem Strich.

Schulkooperation mit Gymnasium Neue Sandkaul

Januar, 2022 · By Jasper Langner

Auf der Suche nach neuen Herausforderungen und der Expansion unserer dominanten Jugendarbeit im Kölner Bereich hat unser
Klub eine Kooperation mit dem Gymnasium Neue Sandkaul geschlossen.

Für unseren Klub bedeutet dies eine Zusammenarbeit mit einer der aktuell größten Schulschach-AGs in Köln, die an den AG-Tagen
an die 30 talentierte Schüler und Schülerinnen fördern. Geplant sind unter anderem gemeinsame Turniere und Veranstaltungen und eine gemeinsame Förderung von Talenten.

Schon jetzt haben sich mehrere talentierte Schüler in unserem Verein angemeldet. Die Türen für die große Vereinswelt sind offen!

Ausführliche Informationen zur Kooperation gibt es auf der Schulhomepage des Gymnasiums Neue Sandkaul https://gymnasium-neue-sandkaul.de/.