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Nächster Auswärtserfolg gegen Lokalrivalen Lasker

Februar, 2023 · By Jasper Langner

Kein Winterschlaf. Nicht Mal ein Winterschläfchen. Ohne Anlaufschwierigkeiten startete die Zweite erfolgreich aus der Winterpause und sicherte sich die nächsten wichtigen Zähler in der NRW-Klasse. Aber von Anfang an…

Mit Jörg, mir (Jasper), Jonas, Luca, Martin, Joachim, Arnd und Peter boten wir ein mehr als schlagkräftiges Aufgebot an, was auch dringend notwendig erschien, da der Kampf gegen Lasker II nicht nur als Lokalderby eine besondere Bedeutung einnahm, sondern Lasker als spielstarkes Team im oberen Mittelfeld alles andere als ein Selbstläufer ist. Noch letzte Saison ging es im gleichen Duell mit einem Endergebnis von 4-4 hoch her… ebenso „auswärts“, 10 Minuten vom eigenen Spiellokal entfernt.

Ein erstes Aufatmen wurde vernommen, als die Aufstellungen bekanntgegeben wurden. Lasker startete ohne den 2200er an Brett 6, der bisher immer gespielt hatte.

Kaum wurden die Uhren pünktlich um 11 Uhr angedrückt, legten wir direkt einen Blitzstart hin. Jörg, der sich nach eigener Aussage noch am Morgen auf die Spezialvariante im Abtausch-Slawen vorbereitete, erwischte nicht nur schnell eine angenehme Stellung. Der Gegner öffnete zu früh das Zentrum und wurde eiskalt von einer Taktik auf d5 von Jörg bestraft, welche 2 Bauern gewinnt und die Partie. 1-0. Auch Luca erwischte eine vorbereite Variante im Nimzoinder und führte seinen Gegner schnell in für ihn unangenehmes Terrain. In Anbetracht des Blitzstarts bot ich mit Eröffnungsvorteil aus dem Katalanen auch schon früh Remis, welches angenommen wurde. 1.5-0.5. Lucas Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten. Der Gegner lief in einen unwiderstehlichen Königsangriff auf der e-Linie mit einem König in der Mitte. Kaum 20 Züge waren auch hier gespielt und es stand schon 2.5-0.5. Der Traumstart war gesichert! Auf den anderen Brettern sah es lange unklar aus, wobei Arnd auch früh angenehm stand. Arnd setzte seinen Gegner weiter unter Druck und verstärke Stück für Stück seine Stellung. Eine schöne Taktik auf der e-Linie kostete dem Gegner nicht nur einen Bauern, sondern die ganze Partie. 3.5-0.5! Unglaublich war nur, dass Arnd nach seinem Sieg aus dem Spielareal kam und uns mitteilte, dass es nun ganz eng wird. 3.5-0.5? Ganz eng? Als ich hektisch wieder zu den Partien eilte, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Die Partien waren fast allesamt gekippt zu unseren Ungunsten. Martins Versuch, die Initiative mit f4 & g4 zu übernehmen, ging nach hinten los. Die sizilianische c-Linie, das Läuferpaar und der geschwächte König wurden für ihn allmählich zum Problem. Joachim, der noch gut aus der Eröffnung kam, bog falsch in einer Endspielabwicklung ab und kassierte zunächst 2 Minusbauern in einem Turm-Springer gegen Turm-Läufer Endspiel mit vagen Remischancen wegen des h-Bauern. Jonas schlug noch ein paar Züge zuvor mit einem Bauernopfer mutig das Remisangebot aus, übersah aber auch eine Abwicklung in ein sehr unangenehmes Turm-Springer gegen Turm-Springer Endspiel mit gegnerischer Kontrolle der d-Linie. Peter nahm ein dubioses Figurenopfer seines Gegners an, aber fand anschließend nicht den richtigen Verteidigungsplan. Sein König stand völlig offen, im Grunde auf verlorenem Posten. Die Dramatik steigerte sich zunächst, da Martin nach einem Fesselungsmotiv die Segel streichen musste zum 3.5-1.5. Kaum zu glauben, was dann passierte. Peters Gegner stellte in Zeitnot noch in unglaublicher Weise ein Abzugsschach zum Damenverlust ein, welches jedoch aufgrund vorherigem Materialvorteil nur zu einem Dame vs. Turm + Turm Endspiel führte. Jonas Gegner verpasste eine saubere Vorteilsabwicklung. Jonas fand starke Ressourcen in Zeitnot und rettete sich in ein Dauerschach zum 4-2. Auf unglaubliche Weise stellte dann auch noch Joachims Gegner einzügig eine Qualität ein und gab sich sofort geschlagen zum 5-2. Peter fand genug Schachs mit der Dame und das durchaus zu hoch ausgefallene 5.5-2.5 stand fest.

Mit diesem Sieg holen wir den 4.Sieg im 5.Spiel und stehen damit aufgrund der Vorverlegung als Tabellenführer an der Spitze. Für den Klassenerhalt braucht es wohl noch 1-2 Pünktchen. Der nächste Sieg bedeutet dennoch mehr als nur eine schöne Momentaufnahme.

 

Jasper

Themenrapid 03.02.

Februar, 2023 · By Jasper Langner

Runde 1:

Aus der Partie Aronian-Maghsoodloo Tata Steel Masters 2023 – Runde 13, Weiß am Zug

Runde 2:

Aus der Partie Erigaisi-Rapport Tata Steel Masters 2023 – Runde 9, Weiß am Zug

Runde 3:

Aus der Partie Giri-Carlsen Tata Steel Masters 2023 – Runde 4, Weiß am Zug

Runde 4:

Aus der Partie Praggnanandhaa-Keymer Tata Steel Masters 2023 – Runde 3, Schwarz am Zug

Runde 5:

Aus der Partie Giri-Gukesh Tata Steel Masters 2023 – Runde 2, Schwarz am Zug

Ergebnis Schnellschach-Grand Prix Januar

Januar, 2023 · By Jasper Langner

Ergebnis Januar:

Gesamtwertung:

Blitz-Grand Prix Ergebnis Januar

Januar, 2023 · By Jasper Langner

Januar:

Gesamtwertung:

Themenrapid Ausschreibung

Januar, 2023 · By Jasper Langner

Variantenpokal Ausschreibung

Januar, 2023 · By Jasper Langner

Schnellschach-Grand Prix Ausschreibung

Januar, 2023 · By Jasper Langner

Krefelder Weihnachtsopen 2022

Januar, 2023 · By Luca Klemenz

Insgesamt 5 KKSler traten zum Krefelder Weihnachtsopen 2022 an. Neben den Stützen der 2.Mannschaft, Jonas Schwibbert und Luca Klemenz (Jasper Langner musste leider kurzfristig absagen), waren es vor allem unsere Jungtalente Zeno Pfaar, Johannes Theisen und Nelson Strehse, die sich in diesem durchaus stark besetzten Turnier behaupten und zeigen wollten, dass ihre letzten Ratingsprünge nicht von ungefähr kamen. Zeno und Johannes nahmen sich ein Zimmer in einer nahegelegenen Krefelder Unterkunft, während der Rest auf das Abenteuer „RE7“ setzte und täglich aus Köln anreiste. Alles war vorbereitet für ein Schachfest in einem der größten und beeindruckendsten Schachlokale Deutschlands!

Schon die erste Runde fing gut an: Während Jonas ein Bye nahm, fuhren Luca, Zeno und Nelson souveräne Siege gegen schwächere Spieler ein. Das Highlight spielte sich allerdings auf dem Podest ab: Johannes überspielte völlig überraschend als krasser Außenseiter den im Kölner Raum bestens bekannten FM Marcziter und erreichte (in Gewinnstellung) ein Remis!

Runde 2 bot dann schon einige Härtetests für unsere Youngster bereit: Zeno und Nelson bekamen spieler mit >2000 vorgesetzt. Zeno spielte gut mit und verlor leider irgendwann den Faden, während Nelson gar total auf Gewinn stand und sich in einer epischen Zeitnotschlacht dann doch ins Remis fügte. Aus KKS-Sicht am interessantesten war natürlich das direkte Duell Jonas gegen Johannes, in dem Johannes erneut einen stärkeren Spieler dominieren konnte und ein Remis aus der Position der Stärke erreichte. Luca spielte Kurioserweise gegen denselben Gegner wie im letztjährigen Weihnachtsopen in Runde 2. Diesmal wurde es aber nichts mit dem Sieg, im Gegenteil, nach einem peinlichen Figureneinsteller im Endspiel musste er eine Niederlage einstecken. Die Abendrunde lief dann recht erfolgreich für uns: Zeno und Luca kamen nach ihren Niederlagen eindrucksvoll zurück, Johannes gewann eine wechselhafte Partie gegen einen DWZ-losen, aber nicht ungefährlichen Spieler, auch Jonas konnte gewinnen. Nelson spielte erneut gegen einen stärkeren und verlor schon früh durch eine schöne Taktik einen Bauern. Das resultierende Turmendspiel war wohl zwischenzeitlich verloren, aber Nelson kämpfte sich zurück und zeigte wie gewohnt starke Endspieltechnik – Remis!

Somit standen vor dem vor dem 3.Turniertag alle 5 KKSler Punktgleich mit 2/3 im oberen Mittelfeld und es wurden die Weichen gestellt. Und die Auslosung wollte ein weiteres direktes Duell! Zeno und Luca sollten bereits zum 7.mal gegeneinander spielen. Letzterer gewann klar das Italienisch-Eröffnungsduell mit Schwarz, allerdings suchte der taktisch starke Zeno erfolgreich nach Kompensation für die 2 Minusbauern. Der erste Gewinnzug wurde noch übersehen, aber Zeno bekam noch eine Chance und nutzte sie zum Partiegewinn. Jonas zeigte sich heute ungewohnt stark in der Eröffnung und überspielte seinen Gegner im Londoner System komplett – 1:0. Johannes spielte gegen das Krefelder Talent Schuricht und erreichte schnell eine gute Stellung. Leider spielte er zu sorglos und musste am Ende seine erste Turnierniederlage einstecken. Nelson spielte gegen den ebenfalls jungen Klaska und erreichte ein starkes Remis. Nach der Runde machten wir einen Ausflug in eine Pizzeria unweit des Spiellokals. Gestärkt gingen wir in Runde 5, die wieder sehr erfolgreich verlief! Zeno verlor recht deutlich gegen den immergefährlichen Dr. Ciornei, dafür gewannen Johannes, Luca und Jonas (starke Angriffspartie gegen Schuricht). Nelson hatte ein schweres Los mit dem amtierenden Deutschen U10-Meister Nezhyvenko (ca.2000). Überraschenderweise dominierte er seinen Gegner von der Eröffnung bis ins Endspiel und sorgte für eine mittelgroße Sensation!

In Runde 6 gab es wieder einige Herausforderungen: Jonas und Nelson waren in der erweiterten Spitzengruppe angekommen und durften entsprechend gegen sehr starke Gegner ran. Beide machten aber relativ schnell Remis mit Weiß. Johannes geriet aus der Eröffnung in einige Schwierigkeiten, allerdings konnte der Gegner am Ende nicht verwerten – ebenfalls Remis. Lucas Gegner opferte eine Figur für 2 Bauern und hatte dann einen gefährlich aussehenden Spieß, aber Luca konnte durch einen taktischen Trick die Mehrfigur retten und gewann souverän. Zeno spielte eine interessante Partie: sein Gegner opferte einen Bauern, dafür war Zenos Turm außer Spiel. Als sich die Stellung dann öffnete, wurden Zenos Figuren plötzlich sehr aktiv und er zeigte seine ganze taktische Klasse. Als er am Ende schon 3 Bauern weniger hatte und weiterer Materialverlust drohte, gab der Gegner auf!

Den großen Showdown gab es dann in der letzten Runde, konnten doch fast alle von uns noch auf Jugend- und Ratingpreise hoffen. Und es ging sehr gut los: Johannes krönte sein überragendes Turnier nach einem schnellen Eröffnungssieg – 4,5 Punkte! Auch Zeno war sehr schnell fertig, er konnte mal wieder sein taktisches Können zeigen, keine 25 Züge überlebte der Gegner. Nelson ging dafür die Luft aus und er hatte gegen einen erneut starken Gegner keine Chance – erste Turnierniederlage damit erst in Runde 7. Luca gewann gegen Schelhorn, der bis dahin ein starkes Turnier spielte, eine schöne positionelle Partie und sorgte für einen für ihn versöhnlichen Turnierabschluss. Für die Sensation sorgte aber Jonas, der FM Blasek mit Schwarz völlig überspielte und am Ende sehenswert Matt setzte!

Schlussendlich war das Turnier sehr erfolgreich: Jonas, Zeno, Nelson und Johannes erreichten jeweils Ratingpreise. Jonas, der sein mit Abstand bestes Turnier seit seinem Wechsel zum KKS letzten Sommer spielte, verpasste mit Platz 7 denkbar knapp die Hauptpreise. Zudem konnten wir uns fast über einen Mannschaftspreis freuen, allerdings fehlte uns dafür ein sechster Teilnehmer. Nebenbei wurden nette DWZ- und Elogewinne verbucht. Insgesamt war es wieder ein (wie von Turm Krefeld gewohnt) gut organisiertes Turnier mit einer tollen Atmosphäre!

Der Favoritenrolle gerecht geworden – 1.U20 gegen SV Würselen

Dezember, 2022 · By Luca Klemenz

Der Favoritenrolle gerecht geworden – 1.U20 gegen SV Würselen

von Johannes Theisen

Nach den zwei wichtigen Erfolgen gegen Kempen und Bergheim stand am Sonntag für die 1.U20-Mannschaft ein Heimspiel gegen den SV Würselen an. Wir wollten an unsere Siegesserie anknüpfen und außerdem so hoch wie möglich gewinnen, um vor den drei schweren Spielen im nächsten Jahr ein möglichst großes Polster an Mannschafts- und auch Brettpunkten aufbieten zu können. Dabei kam uns unsere klare Favoritenrolle zur Hilfe, die neben der allgemein besseren Aufstellung auch zustande kam, weil wir erneut eine starke Mannschaft aufbieten konnten. Auf dem Papier benötigten wir zwar zum ersten Mal Ersatz aus der 2.U20-Mannschaft, mit Moyi hätten wir uns aber keinen besseren wünschen können. Außerdem musste Würselen Brett 4 freilassen, weshalb wir bereits vor Beginn der Partien in Führung lagen. Mark konnte deshalb leider nicht spielen, er kam aber trotzdem vorbei, um uns zuzuschauen.  Außer der kampflosen Niederlage trat Würselen allerdings in Bestbesetzung an, es sollte also definitiv kein Selbstläufer werden. 

Während Zeno sich an Brett 1 bereits früh einem interessanten, aber wahrscheinlich eher dubiosen Bauernvorstoß seines Gegners am Königsflügel gegenüber sah, konnte Nelson schnell einen eigenen Angriff generieren, selber lang rochieren und seinen Gegner an der Rochade hindern. An Brett 3 entschied ich mich in einem ruhigen Aufbau, einen Vorstoß im Zentrum zu wagen, wonach ich bald einen Bauern gewann und mich in einer angenehmen Stellung wähnte. Die Stellung an Brett 5 wirkte sehr statisch, Lars konnte mit seinen Figuren aber schöne Felder besetzen. Moyi gewann im Mittelspiel durch eine Taktik eine glatte Figur. 

Dann überschlugen sich plötzlich die Ereignisse: Innerhalb von ein bis zwei Minuten musste Würselen an drei Brettern die Waffen strecken! Als erstes gewann Zeno, dann musste Nelsons Gegner unter dem Eindruck des starken Angriffs aufgeben und Sekunden danach gab auch Lars‘ Gegner auf, der sich einer mattdrohenden Dame gegenübersah, während er selbst keine mehr besaß. 4:0, der Sieg war bereits sicher! Während Moyi souverän in ein Endspiel abwickelte, wurde es an meinem Brett aber noch einmal sehr unklar. Nach einigen leichten Ungenauigkeiten meinerseits bekam mein Gegner plötzlich Angriff und ich musste meinen Mehrbauern zurückgeben, woraufhin die Stellung zu kippen drohte. Glücklicherweise fand aber auch er nicht die besten Züge und ich konnte durch ein Springermanöver großen Vorteil erlangen, woraufhin mein Gegner schließlich ein Matt in 2 übersah. 

Als Bonni gegen 14:30 Uhr vom U12-Mannschaftskampf zurückkehrte, gab es für ihn gar nichts mehr zu sehen, alle Partien waren bereits beendet. Das 6:0 dürfte seinen Ärger darüber aber gelindert haben.

Die Mission Klassenerhalt wirkt nach 3 Siegen in Folge gegen die direkte Konkurrenz zum Greifen nah. Sicher ist er aber noch lange nicht. Wir müssen darauf hoffen, dass den anderen Mannschaften nicht allzu viele Überraschungserfolge gelingen (wie Bergheim beim 3:3 gegen den Düsseldorfer SV an diesem Spieltag) und, wer weiß, vielleicht holen wir selbst ja auch noch den einen oder anderen überraschenden Punkt. 

 

Alle Ergebnisse gibt es online unter:

https://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2022/4307/tabelle/

1.U20 in Bergheim – Nachbericht

November, 2022 · By Luca Klemenz

1.U20 in Bergheim

(Von Johannes Theisen und Mark Krenzel)

Das Wochenende nach dem 11.11: Während einige immer noch ihren Rausch ausschliefen, ging es für unsere 1. U20 Mannschaft nach Bergheim. Das Ziel war klar: Wichtige Punkte im direkten Duell gegen den Abstieg sichern. Es versprach also, eine interessante Begegnung zu werden. 

Beiden Mannschaften war die Bedeutung des Mannschaftskampfes bewusst. Mit einer Niederlage würde das Ziel Klassenerhalt vermutlich nur noch durch einen Außenseitersieg gegen Porz, Düsseldorf oder Krefeld erreichbar sein.  Sowohl wir als auch Bergheim traten daher nahezu in Bestbesetzung an. Bei uns war die Spielbereitschaft erneut extrem hoch! In gewisser Weise sogar zu hoch, denn Ole und Anton konnten leider nicht spielen. Es war ein spannendes und ausgeglichenes Match zu erwarten, bei dem wir insgesamt leicht favorisiert waren. 

Am ersten Brett spielte Zeno mit Weiß eine seltene und scharfe Variante, in der sich sein Gegner aber gut zurechtfand. Trotzdem bekam die Stellung einen scharfen Charakter. Das Gegenteil war an Brett 2 der Fall: Nelson entschied sich früh, die Damen zu tauschen und erreichte eine etwas schlechtere Stellung. Johannes konnte seinen Gegner schon im dritten Zug überraschen, woraufhin dieser in der Eröffnung bereits viel Zeit investierte und einen dubiosen Aufbau wählte. Doch in einer Schlüsselstellung entschied sich Johannes, das Zentrum zu schließen, anstatt die schlechte Figurenstellung seines Gegners konkret auszunutzen. An Brett 4 entwickelte sich die Partie dagegen sehr schlecht; nach einem übersehenen Zwischenzug in der Eröffnung gab es eigentlich keine Hoffnung mehr für Mark. Lars spielte einen ruhigen Aufbau. Als sein Gegner fragwürdige Operationen am Damenflügel startete, konnte er einen Tausch seines Läufers gegen den Springer auf f6 erzwingen. Schwarz musste mit dem Bauern wiedernehmen und seine eigene Königsstellung schwächen. Auch Dominiks Stellung wirkte angenehm. Er hatte ein starkes Zentrum sowie das Läuferpaar, allerdings war seine Königsstellung etwas unsicher. 

Dann ging es plötzlich Schlag auf Schlag! Nach einem katastrophalen Fehler hatte Mark auf einmal eine Figur mehr und alle seine anfänglichen Probleme gelöst. Zwanzig Minuten später stand das 1:0 für uns fest! Im Turmendspiel mit gleich vielen Bauern auf einem Flügel einigten sich Nelson und sein Gegner auf Remis. Zenos Gegner fand nicht die besten Züge und zog in bereits schlechterer Stellung den Turm statt der Dame aus einer Springergabel! Nach dem überraschenden Damenverlust musste er aufgeben – 2,5:0,5! Ein weiterer Punkt genügte uns, um den Sieg klarzumachen. Den lieferte Lars, der ein Endspiel mit zwei Mehrbauern erreichte, in dem sein Gegner ebenfalls bald die Waffen strecken musste. Johannes konnte ebenfalls die weiterhin schlechte Figurenkoordination seines Gegners ausnutzen und eine Figur gewinnen, was bald das 4,5:0,5 zur Folge hatte. Schließlich gewann auch Dominik eine Figur, konnte die Kompensation des Gegners erfolgreich verteidigen und schließlich den Damentausch forcieren, nach welchem er eine glatte Figur mehr hatte. 

5,5:0,5 – Der Mannschaftskampf war vorbei! 

 

So gelang uns ein hoher Sieg mit vielen wichtigen Brettpunkten für den Klassenerhalt!

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