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Jugendbundesliga, wir kommen! – U20 krönt die Saison mit dem Aufstieg

Mai, 2024 · By Luca Klemenz

Mit dem nervenaufreibenden 3,5:2,5-Willenssieg gegen unsere Konkurrenten aus
Mönchengladbach vor drei Wochen hatten wir die Weichen unseres Aufstiegs-Express‘ auf
Erfolg gestellt. Doch sich so richtig zu freuen, das hatte noch niemand gewagt – schließlich war
am letzten Spieltag noch ein Schritt zu gehen, um den einzigen Aufstiegsplatz in die
Jugendbundesliga zu ergattern: Ein Schritt, von dem wir nicht wussten, wie schwer er sein
würde – denn mit dem Düsseldorfer SK stand uns eine Mannschaft gegenüber, die in ihrer
besten Besetzung mit einem DWZ-Schnitt von 1945 das stärkste Team der Liga ist – die diese
Besetzung in dieser Saison allerdings bisher kein einziges Mal an die Bretter gebracht hatte.

Entsprechend gespannt erwarteten wir die gegnerische Aufstellung, als wir um kurz vor 11 Uhr
im Spiellokal des neuen Schachbundesligateams eintrafen, um nach dem „Rheinischen Derby“
gegen Mönchenglabach direkt das nächste Derby in Angriff zu nehmen. Da Porz 2 bereits
angekündigt hatte, zeitgleich kampflos mit 0:6 gegen Mönchengladbach zu verlieren, mussten
wir mindestens 2 Brettpunkte holen, um sicher aufzusteigen. Wir selbst traten erneut mit der
Erfolgsmannschaft von vor drei Wochen an – Düsseldorf hingegen zeigte sich gnädig: und
spielte mit 5 Ersatzspielern sowie einem DWZ-Schnitt von 1443. Schon vor Beginn der Partien
war der Aufstieg also in deutlich greifbarere Nähe gerückt, die nach etwa 40 Minuten dadurch
noch vergrößert wurde, dass Lars‘ Gegner nicht erschien – ein kampfloser Sieg für Lars und das
1:0 für uns. Kurz darauf einigte sich Zeno mit seinem Gegner (Paul Wiedenbruch, 1973) auf
Remis – wir brauchten nur noch einen halben Brettpunkt zum Aufstieg! Nelson aber wurde mit
Schwarz von seinem Gegner (Tobias Ringe, 1499) in der Eröffnung früh überrascht und geriet
in eine unangenehme Stellung mit heterogenen Rochaden, in der Weiß einen sehr gefährlich
aussehenden Angriff am Königsflügel aufziehen konnte. Ich selbst (Johannes) entschied mich
an Brett 3 (gegen Deniz Yilmaz, 1315) dafür, gierig einen Bauern zu schlagen, woraufhin mein
Gegner es mit etwas ungenauem Spiel verpasste, dafür ausreichende Kompensation zu
erhalten. Auch Mark gewann an Brett 4 (gegen Denis Ardelean, 1296) einen Bauern nach dem
anderen und konnte in ein Turmendspiel mit 3 Mehrbauern abwickeln. Den Sieg ließ er sich
nicht mehr nehmen – 2,5:0,5, Aufstieg! Kurz darauf gewann ich taktisch einen Turm und zwang
meinen Gegner so ebenfalls zur Aufgabe. An Nelsons Brett hingegen sah es finster aus: Zwar
konnte auch er zwei Bauern gewinnen, doch der Angriff des Gegners erwies sich als sehr stark – zu stark, Nelson wurde Matt gesetzt. Das aber sollte der einzige bittere Beigeschmack bleiben – denn auch Dominik gewann an Brett 5 souverän (gegen Oualid Hafez, 1220) und machte
damit den 4,5:1,5-Erfolg perfekt! So feierten wir einen souveränen Favoritensieg als Krönung
einer großartigen Saison!

Unser Aufstieg ist alles andere als absehbar gewesen, doch über das furiose 5,5-0,5 zum
Saisonauftakt gegen Solingen, den äußerst zittrigen Sieg gegen Bergheim, das entscheidende
3,5-2,5 im Aufstiegskrimi gegen Mönchengladbach bis hin zu diesem Sieg über Düsseldorf
haben wir Nerven- und Willensstärke, schachliche Qualität, mannschaftliche Motivation und
Teamgeist bewiesen. Der Erfolg ist ein Resultat der langjährigen Jugendarbeit im KKS: Alle
Spieler unserer Mannschaft sind im KKS schachlich groß geworden und spielen seit Jahren für
diesen Verein, der im Herzen von Köln liegt und Köln im Herzen trägt. Ein sehr großer Dank gilt
daher allen, die diese Jugendarbeit vorangetrieben und gefördert haben – Viele könnte ich
aufzählen, doch nennen möchte ich allen voran Bonni, der seit Jahren eine unglaubliche
Menge Zeit und Energie in die Jugendarbeit steckt und uns auch in dieser Saison stets
unterstützt hat. Intensiviert wurde diese Jugendarbeit in den letzten Jahren vor allem durch
das Training von Oliver, der uns an den beiden entscheidenden letzten Spieltagen zudem bei
der Vorbereitung geholfen hat – ebenfalls ein großes Dankeschön! Und schließlich sei allen
gedankt, die in dieser Saison in unserer Mannschaft am Brett saßen – neben den
Stammspielern Zeno, Nelson, Johannes, Mark, Adrian, Dominik und Lars haben Marc, Jona,
Timon, Viktor (ohne den wir gegen Bergheim wohl den Aufstieg verschenkt hätten!) und Ben
ihren Beitrag zum Aufstieg geleistet. Gemeinsam haben wir die Chance ergriffen, die sich uns
geboten hat! Nun kann das Abenteuer Jugendbundesliga kommen – wir wollen es voll Freude
und Motivation, aber durchaus auch Ambition angehen – wer weiß, vielleicht können wir uns
in den nächsten Jahren ja noch den Traum von der Deutschen Vereinsmeisterschaft erfüllen!

Drama um die Meisterschaft – die zweite spielt in Düsseldorf

Mai, 2024 · By Luca Klemenz

von Jonas Schwibbert

Am gestrigen Sonntag spielte die zweite auswärts gegen Düsseldorf Süd. Die Ausgangslage hätte nicht klarer sein können: gewinnen wir, krönen wir unsere Saison und sind Tabellenerster und steigen als Meister in die NRW Liga auf. Düsseldorf Süd musste punkten, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen und nicht von anderen abhängig zu sein. Wir spielten mit Martin S., Bonni, Jörg, Andreas, Jonas, Boris, Goldi und Yannick, welcher uns freundlicherweise unterstützte.

Yannick konnte an Brett 8 einen guten Schwarzsieg einfahren und uns früh in Führung bringen. Demnach stand es nach knapp 2 Stunden schon 1:0 für uns, und auf den ersten Blick sah es auch auf den anderen Brettern gut aus. Die Vorzeichen standen auf Meisterschaft.

Daraufhin folgten 2 Remis bei Jörg und Andreas. Zu den Partien kann ich leider nichts sagen.

Goldi an Brett 7 hatte eine isolierte Damenbauernstruktur und hatte ganz gutes Spiel gegen den schwarzen d-Bauern. Leider hatte er ein falsches Springermanöver gewählt, wodurch der Gegner schnelles und gutes Spiel am Königsflügel bekam. Der Angriff erwies sich als zu stark, sodass Düsseldorf hier ausgleichen konnte. 2:2

Boris an Brett 6 saß neben mir und hat seine schachliche Klasse unter Beweis gestellt: er kam gut aus der Eröffnung, und mit taktischen Tricks konnte er einen Bauern gewinnen. Durch gekonntes Schachgeben konnte er die Schwerfiguren vom Brett tauschen, sodass ein technisch gewonnenes Springerendspiel mit Mehrbauern aufs Brett kam. Seine Technik war makellos und er konnte einen weiteren Schwarzsieg für uns einfahren und uns in Führung bringen! 3:2

Bonni an Brett 2 hatte ein Springerendspiel, indem er vermutlich leicht angenehmer stand, aber wo nicht allzu viel los war, weshalb sich hier auch auf ein Remis geeinigt wurde. 3,5-2,5

Martin an Brett 1 hatte eine vermutlich leicht bessere Stellung im Mittelspiel bekommen und hat dann einen Bauern gegeben, um noch mehr Aktivität zu kriegen. Der Düsseldorfer verteidigte sich zäh und Martin hat im Endspiel Turm und Springer vs Turm und Springer ein Dauerschach gegeben, um mit dem Minusbauern nichts mehr zu riskieren. Es steht 4:3.

Dann war da noch meine Partie an Brett 5: Ich kam ganz gut aus der Eröffnung, habe aber einen Bauern geopfert (bzw eingestellt), sollte dafür aber ordentliche Kompensation haben. Bereits früh hätte ich mit einem taktischen Trick und Quallen/Turmopfer die Partie für mich entscheiden können, hielt das aber für zu unklar und spielte normal mit Minusbauern weiter. In dem Mittelspiel hatte ich dank meines Entwicklungsvorsprungs gute Chancen, die ich leider nicht wahrnahm, aber ich konnte immerhin den Bauern zurückgewinnen. Die Abwicklung vom Mittel- ins Endspiel verlief dann aber schlecht, weshalb ich in ein technisch verlorenes Turmendspiel mit Bauern weniger kam. Hier war mir bereits klar, dass ich dieses Ding irgendwie halten musste, damit wir aufsteigen. Ich hab versucht, mich zäh zu verteidigen, und mein Gegner hat in Zeitnot schlechte Technik bewiesen: er hatte zwei verbundene Freibauern, tauschte allerdings einen davon ab. Hier schöpfte ich wieder Remishoffnung.
Nach einigen Zügen zeigte sich, dass das neu entstandene Turmendspiel mit c Bauer vs a und f Bauern vermutlich Remis war, da ich meinen Freibauern nach vorne werfen konnte, was gerade so für genug Gegenspiel sorgte. Nach 60 Zügen habe ich dann allerdings den (vor) letzten Fehler gemacht: ich wollte meinen C-Bauern gegen einen seiner Bauern tauschen, das ging aber taktisch nicht, weil er ein Zwischenschach hat. Den letzten Fehler machte er, denn er sah es auch nicht! so tauschten sich die Bauern, und das Endspiel Turm vs Turm und a Bauer war dann nur noch Formsache. Nachdem ich den f Bauern tauschen konnte, einigten wir uns 3 Züge später auf die Punkteteilung, die zum 4,5-3,5 Endstand führte und die die Meisterschaft bedeutet.

Heute etwas glücklich, insgesamt aber hochverdient sind wir damit in die NRW Liga aufgestiegen!

Ich bedanke mich herzlich für die tolle Saison bei allen Spielern, die für die zweite gespielt haben. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und es freut mich, dass wir gemeinsam die Meisterschaft holen konnten.

Dritte gewinnt knapp gegen Eilendorf und bleibt drin!

Mai, 2024 · By Luca Klemenz

Wahnsinn im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga!

Die Dritte Mannschaft hatte nach 8 Runden den Klassenerhalt quasi schon sicher, 2 Niederlagen später sah es aber alles andere als rosig aus. Die Konkurrenz machte Druck und wir gerieten nochmal unten rein.

~Gegen Arminia Eilendorf musste heute mindestens ein 4:4 her. Bei einer Niederlage wäre der Gegner an uns vorbei gezogen, zusammen mit Troisdorf, das heute gegen den feststehenden Absteiger Langenfeld 2 spielen durfte und wie erwartet gewann.

Und heute waren wir mit 1,5 Beinen schon abgestiegen, aber dazu jetzt mehr..

Der Mannschaftskampf begann vielversprechend. Luca mit einem mühelosen Remis gegen das Spitzenbrett Alwin Mainka holte nach ca. 3 Stunden den ersten halben Punkt.

Philipp und Thomas holten weitere halbe Punkte und wenig später auch Götz.

Beim Stand von 2:2 spielten also noch Udo, Emil, Peter und Mark.

Mark erwischte leider keinen guten Tag und verlor relativ deutlich, somit gerieten wir mit 2-3 in Rückstand. In den restlichen 3 Partien brauchten wir plötzlich 2 Punkte für den Klassenerhalt! Es sah aber alles andere als gut aus.

Emil hatte eine sehr aktive Stellung und münzte die aktiveren Figuren um in einen Materialvorteil von 2 Bauern im Doppelturmendspiel. Die weiter sehr aktiven Türme sorgten zusammen mit einer schönen Schlusspointe für den 3-3 Ausgleich!

Allerdings sah es an den anderen beiden Brettern ziemlich übel aus. Udo hatte eine glatte Figur weniger (für 2 Bauern aber Angriff eher für den Gegner), Peter kämpfte mit Minusbauern und schwacher Königsstellung.

Dann überschlugen sich die Ereignisse! Peters Gegner machte mit einem Freibauern Druck und gewann nach einer forcierten Abfolge einen weiteren Bauern und sah wie der sichere Sieger aus. Doch Peter schob seinen Freibauern nach c7 vor und nach einer Unachtsamkeit war dieser plötzlich nicht mehr aufzuhalten! Peter holte sich eine Dame und obwohl der Gegner mit seinen Freibauern noch ein bisschen probierte, sind 2 Damen doch besser als eine einzige. Der unerwartete Führungstreffer zum 4:3 und der Klassenerhalt! Vor allem war es für Peter eine Genugtuung nach vielen weggeworfenen Gewinnstellungen diese Saison.

Bei Udo spielte sich ebenfalls noch ein Drama ab! Udo musste noch Dame gegen Turm geben und hatte aussichtslos weniger Material. Allerdings sorgte sein a-Freibauer noch für Verwirrung und plötzlich wurde Remis vereinbart! Warum, wusste keiner so wirklich.

So endet die Saison doch noch mit einem Happy End. In der starken Regionalliga wurde uns alles abverlangt und wir sind sehr froh, die Klasse gehalten zu haben. Nächste Saison wollen wir mit ein paar Neuzugängen dann wieder vorne angreifen.

Erfreulich: Die Zweite Mannschaft gewann heute ebenfalls 4,5:3,5 und holte damit den nötigen Sieg für den Aufstieg in die NRW-Liga! Anschließend wurden beide Mannschaften im KKS gefeiert.

U20 gegen Mönchengladbach – ganz wichtiger Derbysieg!

April, 2024 · By Luca Klemenz

Das ganze Jahr über fiebern Fußballfans im Rheinland voller Spannung darauf hin: das
prestigeträchtige und heiß umkämpfte Rheinische Derby zwischen Köln und
Mönchengladbach. Am letzten Sonntag stieg es wieder einmal, nur in einer etwas anderen
Konstellation – Unsere U20 durfte die „Sechs vom Niederrhein“, die U20-Mannschaft vom
Mönchengladbacher SV, in der Weyerstraße empfangen. Und tatsächlich war dieses „Derby“
von großer Bedeutung: Während die Fußballderbys zwischen dem FC und der Borussia doch
in den letzten Jahren eher Spiele in der unteren Hälfte der Tabelle waren, trafen in der NRW
Jugendliga West zwei Mannschaften aufeinander, die bisher alle ihre Mannschaftskämpfe der
Saison gewonnen hatten. Erstmals in dieser Saison konnten wir in Bestbesetzung antreten
(Zeno, Nelson, Johannes, Mark, Dominik, Lars), Mönchengladbach musste lediglich auf ihr
Brett 5 verzichten. Entsprechend eng versprach der Kampf auf dem Papier zu werden. Unser
DWZ-Schnitt lag bei 1808, der unserer Gegner etwas höher bei 1828.
An 2 Brettern aber hatten wir nach DWZ recht klare Vorteile – und diese Partien wurden auch
als erstes beendet. An Brett 2 überspielte Nelson seinen Gegner (Simon Bartels, 1982) mit
Weiß aus der Eröffnung heraus mit sehr genauen Zügen und gewann schließlich mit einer
überragenden Genauigkeit von 99%! Auch Lars bewies wieder einmal seine unglaubliche Form
in dieser Saison (sowohl in der U20 als auch der 4. Mannschaft)! Ebenfalls mit Weiß schnürte
er seinen Gegner (Jona Bartels, 1512) ein, baute eine Batterie auf der offenen a-Linie auf und
konnte schließlich Matt setzen: In einer Stellung, in der die vier verbleibenden schwarzen
Figuren ein Quadrat auf den Feldern a7, a8, b7 und b8 ausfüllten. Weniger gut verlief es leider
bei Dominik, der mit Schwarz gegen einen 200 Punkte stärkeren Gegner (Jonathan Eichert,
1760) aber auch die schwerste Aufgabe von uns allen bekam. In einer komplizierten Stellung
mit dynamischem Ausgleich kam er in Zeitnot und verlor. 1-2. Auch Zeno hatte an Brett 1 eine
extrem schwere Aufgabe – ebenfalls mit Schwarz spielte er gegen Matthias Lorse (2133). In
der Eröffnung opferte er etwas fragwürdig eine Qualität, spielte daraufhin aber sehr starkes
Schach, fand Kompensation, gewann die Qualität zurück und wiederholte schließlich in einer
guten Stellung die Züge. Ein mannschaftsdienliches Remis, denn zu diesem Zeitpunkt stand
Mark an Brett 4 angenehm und meine (Johannes) Stellung hatte sich von dem zwischenzeitlich
deutlichen Vorteil meines Gegners (Nils Fietz, 1804) wieder in den ausgeglichenen Bereich
erholt. Was dann geschah, war trotzdem nicht abzusehen. Um einen meiner Bauern zu
gewinnen, stellte mein Gegner seine Figuren etwas passiv auf und ließ seinen König mit wenig
Schutz zurück. Wie aus dem Nichts konnte ich plötzlich Angriff auf den König erlangen und
hatte wenige Züge später ein forciertes Matt auf dem Brett. 3,5-1,5! Während sich an Brett 3
das Blatt zu unseren Gunsten gewendet hatte, passierte an Brett 4 dann leider das Gegenteil.
Nachdem Mark sich schönen positionellen Vorteil erspielt hatte und durch seine aktiven Türme
und die besseren Leichtfiguren auf Gewinn gestanden hatte, erlangte sein Gegner (Finn
Wendrich, 1776) plötzlich Gegenspiel, gewann eine Qualität und ließ nichts mehr anbrennen.
Mit diesem 3,5-2,5 Erfolg können wir dennoch sehr zufrieden sein – immerhin bleiben wir in
der Liga ungeschlagen und haben einen Derbysieg geholt :).
Von Johannes Theisen

Richtig schwach – dritte verliert in Eschweiler

April, 2024 · By Luca Klemenz

Die Dritte war heute zu Gast beim Eschweiler SC. Mit am Start waren Luca, Emil, Bertrand, Johannes, Peter, Götz, Thomas und Philipp.

Leider war es heute eine ziemlich schwache Vorstellung. Bertrand und Philipp standen früh einfach nur schlecht und verloren deutlich. Johannes spielte von vorne bis hinten eine richtig starke Partie und gewann souverän, was an diesem Tag allerdings der einzige Sieg bleiben sollte.

An den anderen Brettern war es unklar. Peter stand zwischenzeitlich auf Gewinn, rechnete laut eigenen Angaben aber nicht tief genug und verlor am Ende wie auch Götz. Emil rettete ein schwieriges Turmendspiel noch zum Remis und bei Luca wurde Remis durch Stellungswiederholung vereinbart. Thomas markierte mit seiner Punkteteilung den ernüchternden 2.5-5.5 Endstand.

 

Jetzt wird es ganz hart. Gegen Eilendorf am letzten Spieltag dürfen wir uns keine weitere Niederlage erlauben, sonst droht uns der Abstieg!

Emil Meyer gewinnt die Vereinsmeisterschaft 23/24

April, 2024 · By Luca Klemenz

Die KKS-Vereinsmeisterschaft war auch dieses Jahr ein voller Erfolg! 2022 in dieser Form erstmals ausgetragen, kämpften diesmal 34 KKSler 7 Runden lang um den Titel des Vereinsmeisters.

Das abschließende Essen (offen für alle Teilnehmer) im Petersberger Hof am letzten Freitag war dementsprechend gut besucht. Bei vorzüglichem Essen und Getränken kam es dann auch zum Highlight, der Siegerehrung!

Mit Emil Meyer gewann auch dieses mal ein ambitionierter Jugendspieler und zudem ein Neuzugang das Turnier. Nelson Strehse, ein weiteres Jugendtalent und frischgebackener U16-NRW-Meister, erreichte Platz 2 und Vereinslegende Arnd Goldenstein den dritten Rang.

Weitere Preisträger:
Philipp Ye (1.U1800)
Max Ufer (2.U1800)
Philipp Frögel (3.U1800)
Viktor Zaika (1.U1400)
Jakob Geier (2.U1400)
Julian Blauhut (3.U1400)
Marc Gerard (U18)
Timon Lampe (U14)

Da war nix zu holen – Dritte verliert deutlich gegen Aufwärts Aachen

März, 2024 · By Luca Klemenz

Heute ging es für die Dritte gegen das Spitzenteam. Aufwärts Aachen hatte alle 8 Mannschaftskämpfe bisher gewinnen können. Da sie letzten Spieltag den Aufstieg besiegelt hatten, waren wir einiger Hoffnung, dass sie heute vielleicht nicht mit ihrer besten Aufstellung an die Weyerstraße reisen. Diese Hoffnungen zerschellten, als uns der Spielbogen offenbart wurde: Die beiden IMs Gülbas und Alienkin waren BEIDE da, was diese Saison noch nicht allzu oft vorkam. Und auch dahinter waren die Männer aus dem Westen ordentlich besetzt.

Dagegen hatten wir einige Personalprobleme. Kapitän Peter war verhindert, ebenso Johannes und Mark. Die beiden spielen gerade die Mittelrhein-U18-Meisterschaft. Dort starteten sie beide übrigens beide mit 2/2. An dieser Stelle weiterhin viel Erfolg!

Wir spielten mit Luca, Emil, Bertrand, Christoph, Götz, Thomas Georgi, Thomas Hofinger und Philipp. An jedem Brett waren wir nominell Außenseiter, wir wussten, dass es sehr schwierig werden würde.

Es ging aber zunächst vielversprechend los: Ersatzmann Thomas H. steuerte nach kurzer Zeit ein Remis bei. Mit Schwarz gegen einen favorisierten Gegner sicher kein schlechtes Ergebnis.

Bertrand hatte ebenfalls Schwarz, und auch er war Außenseiter gegen einen 2130 DWZ schweren Gegner. Von der Partie ist nicht viel überliefert, aber Bertrand stand mit 2 Mehrbauern wohl klar besser. Am Ende fügte er sich ins Remis, ein achtungsvolles Ergebnis.

Thomas G. hatte leider keinen guten Tag erwischt. In der Ponziani-Eröffnung ging es im Gegensatz zum letzten Mannschaftskampf in Deutz schnell bergab mit Weiß. Somit ging Aachen in Führung..

Philipp vertrat Peter als Mannschaftsführer und lieferte an Brett 8 mal wieder eine gute Leistung ab. Das Endspiel S vs. L gewann er mit leichter Hand, indem er sich einen Freibauern auf der a-Linie schaffen konnte.

Christoph verlor mit Weiß leider früh einen Bauern auf a2, und der Gegner verblieb auch mit aktiven Figuren, vor allem natürlich dem Turm auf a2. Dann spielte er es souverän herunter.

Luca erspielte sich ein besseres Endspiel gegen Gülbas, der sehr schnell spielte. Dafür kam Luca in Zeitnot. Das rächte sich, als er im Springerendspiel den Gewinnweg auslies. In immer noch etwas besserer Stellung für Luca wurde Remis vereinbart. Trotz der verpassten Chance ist ein Remis gegen einen 2360 DWZ schweren IM natürlich ein solides Ergebnis.

Emil wurde frisch „eingeflogen“ aus Werther, wo er im Schloss-Open bisher überzeugt hatte. Das Open lief Sonntag noch, und dass Emil nach Runde 5 ausgestiegen ist, um lieber in der Dritten zu spielen spricht für seinen Mannschaftsgeist! Am Brett ging es mit einem Emil-typischen Figurenopfer heiß her, aber der Angriff reichte nicht aus und Alienkin konnte ein Endspiel mit Mehrläufern erreichen, das er verwertete.

Selbst Götz, unser Topscorer, konnte heute nicht sein gewohntes Spiel aufziehen. Er geriet mit Schwarz in einem Sizilianer schnell in eine unangenehme Stellung. Der Aachener hielt den Druck aufrecht und fügte Götz eine seiner seltenen Niederlagen zu.

Mit dem deutlichen 2,5:5,5 sind unsere Erwartungen erstmal gedämpft worden. Es besteht aber immer noch eine kleine Aufstiegschance. Aachen und BSF sind uns entwischt, aber Platz 3 (qualifiziert sich für einen Stichkampf) ist noch in Reichweite. Dafür sollten wir das nächste Match am 14.April in Eschweiler und den Saisonabschluss gegen Eilendorf gewinnen.

 

Ein teuer bezahlter Sieg – zweite gewinnt in Kamp-Lintfort

März, 2024 · By Luca Klemenz

von Jonas Schwibbert

Am 7 Spieltag der NRW Klasse musste die zweite nach Kamp Lintfort reisen. Wir spielten mit Felix, Bonni, Jörg, Andreas, Jonas, Martin M., Goldi und Johannes. Felix und Johannes feierten heute ihr Debüt für die zweite – den Tag werden sie sicherlich niemals vergessen.

Wir trafen uns schon früh – um 9:20 an der Aachener Straße – um gemeinsam dorthin zu fahren. Danke an Jörg und Andreas fürs fahren – schließlich ist Kamp Lintfort dafür berühmt, eine der grössten „Städte“ ohne Schienennahverkehr zu sein.

Die Vorzeichen waren klar: die Gastgeber kämpfen um den Klassneerhalt und brauchen jeden Punkt. Wir spielen um den Aufstieg und brauchen jeden Brettpunkt. Umso erstaunlicher war es, als wir die gegnerische Aufstellung gesehen haben: die Gastgeber spielten nicht in Stammbesetzung und hatten an den hinteren Brettern Ersatzmänner. Soweit, sogut.

Leider kann ich diesmal zu den einzelnen Partieverläufen nichts sagen – ich habe kaum was mitbekommen, weil ich am Brett gefordert wurde. Ich kann lediglich sagen, dass wir an nahezu all unseren Brettern unserer Favoritenrolle gerecht wurden. Früh stand es schon 6:1, der Mannschaftssieg stand schon früh fest. Saubere Leistung, Männer!

Mein Spiel dauerte am längsten und war sehr intensiv. Ich hatte das Gefühl, ganz gut aus der Eröffnung gekommen zu sein, aber das Mittelspiel gestaltete sich als sehr unklar. Mein Gegner und ich kamen in Zeitnot, und ich konnte die Stellung nicht richtig einschätzen und verlor einen Bauern. Mein Gegner hatte vermutlich einen Weg zum klaren Gewinn, aber aufgrund der Zeit konnte er nicht alles berechnen und es blieb sehr unklar. Ich hatte einen Bauern weniger, aber der gegnerische König war offen und ich hatte einen Bauern auf h6, welcher für Mattmotive sorgen könnte.
Es folgte ein Damenendspiel mit jeweils einer Leichtfigur. Ich hatte einen Springer, mein Gegner einen weißfeldrigen Läufer.
Der Bauer auf h6 sorgte für eine gewisse schwäche auf den schwarzen Feldern, welche die Dame und der Springer gut ausnutzen konnte. Der schwarze König bewies sich als zu schwach und ich konnte einen Mattangriff starten. Das setzte den Schlusspunkt zum 7:1 Gesamtsieg.

Leider war der hohe Sieg für mich sehr teuer: nach der Partie erledigte ich noch die Pflichten eines Mannschaftsführers und dann ging es schon wieder Richtung Köln. In all der Hektik vergaß ich meine Brotdose (in welcher noch 2 Brote waren!). Diese Brotdose werd ich wohl so schnell nicht wiederkriegen.

Ganz viel los am 17.März

März, 2024 · By Luca Klemenz

Was für ein Sonntag voller Spannung und Schach! Von den ersten 6 Mannschaften des KKS waren gleich 5 im Einsatz, und für viele von ihnen stand viel auf dem Spiel – Auf- oder Abstieg hingen in der Balance. An den 4 Spielorten wurde es richtig dramatisch.

Unsere Erste Mannschaft musste sich leider gegen die starke Truppe vom Düsseldorfer SK geschlagen geben, die am Vortag ihren Aufstieg feierte. Für uns gab es noch eine kleine Hoffnung auf den Klassenerhalt, vor allem nach dem Sieg gegen Aachen am Samstag. Auch wenn wir natürlich eine Niederlage gegen Düsseldorf eingeplant hatten.

Und wir haben uns tapfer geschlagen. Oliver Stork erreichte gegen den bekannten holländischen Großmeister und Carlsen-Sekundanten Jorden van Foreest ein Remis mit Schwarz – eine beachtliche Leistung! Auch die Siege von Hans-Christoph Andersen gegen GM Felix Levin und Justus Kurth gegen IM Christian Braun waren Highlights. Trotz des ehrenwerten 2,5:5,5 und des 8. Platzes von 10 Teams sind wir leider abgestiegen. Dennoch haben wir insgesamt besser abgeschnitten als erwartet. Außer dem 0:8 im Stadtderby gegen Porz gab es keine großen Aussetzer. Die nächste Saison werden wir wieder in unserer angestammten Liga, der NRW-Oberliga, spielen. Dort wollen wir natürlich erneut eine wichtige Rolle spielen und uns den Wiederaufstieg nicht wieder fünf Jahre lang Zeit lassen, wie beim letzten Mal.

Die Zweite Mannschaft trat heute beim starken, aber ersatzgeschwächten Team aus Kamp-Lintfort an. An diesem Ort hingen Erinnerungen an das legendäre Saisonfinale 21/22, als die Zweite mit einem 6,5:1,5 gerade so die Klasse halten konnte. Heute – unter anderen Vorzeichen, wir sind mitten im Aufstiegskampf – war unser Sieg noch überzeugender. 7:1! Und das, obwohl Boris und Zeno kurzfristig ausgefallen waren. Mannschaftsführer Jonas Schwibbert organisierte guten Ersatz und zeigte selbst erneut eine starke Leistung am Brett. 6. Sieg im 6. Spiel für ihn!! Nach dem knappen Sieg gegen Porz in der letzten Runde ist dieses 7:1 wieder ein klares Statement, dass wir aufsteigen wollen! Der Wettkampf um den Aufstieg ist noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem SV Dormagen.

Die Vierte spielte heute beim SV Grünfeld. Bisher verlustpunktfrei, strebt unsere junge Mannschaft den Aufstieg an.. Wie schon in den vorherigen Spielen waren wir nominell unterlegen (139 DWZ im Schnitt), aber wir haben gekämpft und knapp mit 4,5:3,5 gewonnen!! Und es kam noch besser: Unsere Verfolger, die Schachfreunde Köln-Mülheim, verloren knapp und können uns nicht mehr einholen!! Damit haben wir 4 Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz 2, SF Köln Südwest, gegen die wir den direkten Vergleich gewonnen haben. Der Aufstieg steht fest! Welch ein Erfolg nach dem Abstieg letzte Saison – der direkte Wiederaufstieg mit einer jungen Mannschaft in einer starken Liga.

Die Fünfte Mannschaft hatte gegen den Tabellenführer Erftstadt leider keine Chance. An zwei Brettern haben wir leider kampflos verloren, was aufgrund der Dreipunkteregel besonders schmerzhaft ist. An den restlichen 6 Brettern holten wir 3,5 Punkte. Schade! Die 5. Mannschaft steht nun im hinteren Mittelfeld, und ein Abstieg ist theoretisch noch möglich, wenn Longerich gegen Brühl gewinnt und danach auch gegen uns und wir beide Kämpfe verlieren.

Die Sechste Mannschaft besteht aus einigen erfahrenen Spielern und einigen Talenten. Heute traten wir gegen das Tabellenschlusslicht SG Niederkassel 3 an, die mit FM Udo Käser an Brett 1 spielten und danach mit einigen Kindern/Jugendlichen. Die Pflichtaufgabe lösten wir locker mit einem 4,5-1,5, obwohl wir die erwartete Niederlage an Brett 1 hinnehmen mussten. Das war bereits der 4. Sieg in Folge, und hätten wir die Saison nicht mit 3 Niederlagen begonnen, würden wir jetzt ganz vorne mitmischen.

 

Siegesserie geht weiter – Dritte gewinnt 6:2 in Deutz

März, 2024 · By Luca Klemenz

Heute begab sich die dritte Mannschaft erneut in ein fesselndes „Derby“. Die Spvg. Kalk/Deutz hatte vor nicht allzu langer Zeit ein neues Vereinsheim im Herzen von Deutz bezogen, unweit unserer Spiellokation, jedoch auf der anderen Seite des Rheins.

Das Ziel war klar definiert: Unsere bisher makellose Siegesserie im Jahr 2024 sollte weiter ausgebaut werden, und ein direkter Konkurrent in der Liga sollte auf gebührendem Abstand gehalten werden.

Unsere Aufstellung war beeindruckend: Udo half bereits zum zweiten Mal vorne aus, eine Unterstützung, die in dieser intensiven Saisonphase natürlich von enormer Bedeutung ist! Ansonsten traten wir mit den gewohnten Gesichtern an, von 1 bis 8 sah die Aufstellung folgendermaßen aus: Luca, Udo, Emil, Johannes, Peter, Götz, Thomas und Philipp.

Das stets kompakt aufgestellte Team von Kalk/Deutz musste lediglich auf Mario Schwark verzichten und setzte hinten auf Oliver Bill sowie den Neuzugang Frank Prescha an Brett 8, den stärksten Deutzer nach DWZ, der bereits zum zweiten Mal in der Ersatzrolle agierte. Insgesamt waren sie leichter DWZ-Favorit.

Der Beginn verlief ruhig, abgesehen von einem unerwarteten Zwischenfall, als sich das „schwarze Brett“ plötzlich von der Wand löste und auf den Boden krachte. Doch abgesehen davon verlief der Wettkampf ruhig und äußerst fair.

Emil beendete als Erster seine Partie gegen Andreas Gerdau. Mit einer interessanten Schottisch-Idee, laut eigenen Worten inspiriert von GM Vidit, setzte er auf dem Brett schnell Akzente. Seine zentralisierten Türme und ein entschlossener Springerzug markierten den raschen Abschluss. 1:0!

Thomas an Brett 7 konnte zwar aus der Eröffnung nicht viel herausholen, doch der Gegner machte offenbar recht früh einen Fehler (wie genau, entging der allgemeinen Aufmerksamkeit) und gab sofort auf. 2:0!

Johannes, der gleichzeitig als Wettkampfleiter fungierte, spielte an Brett 4 mit Schwarz gegen das Kölner Urgestein Klaus Arlt. Eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, und tatsächlich konnte Arlt Druck auf dem Brett und auf der Uhr erzeugen. Mit seiner typischen Gelassenheit führte Johannes die Partie souverän in ein ausgeglichenes Endspiel, das er mühelos verteidigte. 2,5:0,5

Philipp, in der Mannschaft zuletzt mit vier Siegen in Folge, wurde die undankbare Aufgabe zuteil, an Brett 8 gegen den starken Prescha anzutreten. Zwar erarbeitete er sich mit Schwarz eine vielversprechende Stellung, doch geriet sein Zentrum ins Wanken, und er verlor einen Bauern auf d5. Trotz zwischenzeitlicher Remischancen nach einer Abwicklung setzte sich letztendlich der Favorit durch. 2,5:1,5

Luca spielte an Brett 1 gegen Arnold Riemland, der bisher eine überragende Saison spielte. Luca überspielte seinen Gegner im Mittelspiel und bot angesichts der gut stehenden anderen Bretter Remis an, was jedoch abgelehnt wurde. In großer Zeitnot fand Riemland nicht die besten Verteidigungszüge, und Luca beendete die Partie mit einem beeindruckenden Mattangriff. Der erste Saisonsieg für ihn und nach all den vergebenen Gewinnstellungen auch bitter nötig! 3,5:1,5!

Peter eröffnete gegen Ralph Tbaila mit einer Modevariante im Italiener, wie sie mittlerweile oft in der Weltspitze zu sehen ist. Mit einer offenen f-Linie baute er schnell einen Angriff auf, und nach dem beeindruckenden Sh6+! gefolgt von Txf6! schien ein schneller Sieg absehbar. Der Gegner verteidigte sich zwar gut, musste jedoch zu viele Bauern abgeben, und Peters Angriff hielt an. Mit vier Bauern mehr (und weiterhin Angriff für Weiß) wurde der vierte Sieg in Folge (!) für Peter zur Formsache, und der Mannschaftssieg war besiegelt. 4,5:1,5!

Udo geriet gegen Oliver Lunnebach unter Druck. Sein König blieb in der Mitte, und obwohl die Stellung relativ sicher war und Udo das Läuferpaar hatte, schien es für ihn eher ungünstig zu verlaufen. Dennoch blieb er in der Partie und fand schließlich ein Dauerschach. 5:2

Götz spielte mit Schwarz gegen Jochen Goßmann und sah sich einem wenig inspirierten 1.b3-System gegenüber. In einer Benoni-Struktur mit vertauschten Farben behielt Götz stets die Kontrolle, und seine solide Stellung trotzte allen Angriffsversuchen des Weißen. Er nahm gerne das geopferte Material mit und stand am Ende mit einem entscheidenden Freibauern da. 6:2!

Mit diesem überzeugenden, wenn auch vielleicht etwas zu hohen 6:2-Sieg haben wir auch den dritten Mannschaftskampf des Jahres für uns entschieden. Der Klassenerhalt liegt nun in greifbarer Nähe, und wer weiß… vielleicht mischen wir doch noch weiter vorne mit? Am 24. März geht es zunächst gegen die Übermannschaft aus Aachen, die heute mit ihrem achten Sieg im achten Spiel praktisch den Aufstieg besiegelt hat.

 

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