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Ergebnisse Krefelder Weihnachtsopen

Dezember, 2021 · By Jasper Langner

Ergebnisse der KKSler beim Krefelder Weihnachtsopen

Jona Kaets (2 Punkte, Platz 115, -4 DWZ):

Ein in Ansätzen gutes Turnier, bei dem tendenziell mehr als 2 Punkte drin gewesen wäre. Vor allem aber inhaltsreiche Niederlagen, die einen schachlich weiterbringen und wertvolle Erfahrungen bei einem ersten großen Turnier außerhalb von Köln.

Max Ufer (3 Punkte, Platz 73, +139 DWZ)

Eine der Turnierüberraschungen! 3 schöne Weißsiege gegen 1700er Gegner und wären nicht die 2 Niederlagen vom letzten Tag, wäre es noch besser gekommen. Trotzdem gab es für ihn ein verdientes Preisgeld für den 2.Platz seiner Ratinggruppe (und eine Einstiegselo von 1721!)

Zeno Pfaar (4 Punkte, Platz 50, +113 DWZ)

Startete mit 0/2 ins Turnier und arbeitete sich von unten hoch. Schöner Sieg gegen Dordevic und epischer Arbeitssieg in der letzten Runde, der ihn noch auf 4 Punkte hievte und ihm den 1.Platz seiner Ratinggruppe brachte! Diesmal auch positionell fundiertes Angriffsschach gezeigt.

Arnd Goldenstein (4 Punkte, Platz 37, -12 DWZ)

Ein solides Turnier des „Seniors“ (bezogen auf das extrem junge Alter vieler Teilnehmer). Es zeigte sich, dass viele Jugendliche schon sehr weit sind und gegen gestandene Spieler wie Arnd gut mithalten können. Immerhin gab es bei ihm auch viele schöne Angriffssiege zu bestaunen.

Jasper Langner (4,5 Punkte, Platz 27, -5 DWZ)

Spielte fast nur gegen unterbewertete jüngere Spieler und zunächst auch sehr erfolgreich, allerdings wurde er vom späteren Turniersieger Knudsen überspielt und gab in den Runden danach auch noch einige Punkte gegen Talente ab.

Luca Klemenz (5 Punkte, Platz 12, +33 DWZ)

Holte sich in der 3.Runde seinen ersten FM-Skalp, als er Gutkin in einer interessanten Mittelspielstellung überspielte, verlor später aber auch 2 Partien klar. Unterm Strich 5 aus 7 und ein 2.Ratingpreis (und, viel wichtiger, endlich die 2000DWZ Marke überschritten!)

 

Sonstiges

Das Turnier wurde exzellent von Patrick Terhuven geleitet. Bis auf eine Runde starteten alle Runden pünktlich. Ein Novum war die Bedenkzeit (diesmal keine Extrazeit nach 40 Zügen), die aber laut Umfrage sogar besser bewertet wurde als die alte Bedenkzeit und für kämpferisches Schach und eine niedrige Remisquote sorgte. Eine Idee für zukünftige KKS-Turniere?!

Die Spitze war sehr eng, mit 10 Spielern, die am Ende 5,5 Punkte hatten, darunter die Hauptpreisträger Pietzsch (2.,Leipzig), Diller (3.,Erlangen) und Baerwolf (4.,Gelsenkirchen). Turniersieger wurde mit 6 Punkten der bockstarke Knudsen (Oberhausen) mit 2400+ – Leistung!

 

 

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